StrandBlick Dezember 2024
18 StrandBlick Dezember | 2024 Timmendorfer Strand Kompetente Beratung im Jahr 2025 zunehmend auch digital Anzeige Der Timmendorfer Rechtsanwalt Sven M. Kockel ist seit 2016 vor Ort niedergelassen. Nun sollen die Kanzlei zeitgemäß digitalisiert und Prozesse optimiert werden. Der Anwalt erklärt, wie er trotz der Technisierung auch sein bürgernahes Profil als lokaler Generalist bewahren möchte. Strandblick : Moin Herr Kockel, warum ist Ih- nen die Digitalisierung der Kanzlei nun als Etappe bei Ihrer Kanzleizukunft wichtig? RAK : Moin Frau Reinecke. Zuletzt hat sich viel in der Digitalisierung getan. Behördendienst- leistungen erfolgen zunehmend digital. Über ELSTER werden Steuererklärungen abgege- ben, die Versorgerablesung erfolgt aus der Ferne und Legal Tech sowie ChatGPT liefern zunehmend verwertbare Ergebnisse. Dem müssen auch Anwälte Rechnung tragen. Strandblick : Sehen Sie den örtlich niederge- lassenen Anwalt als Auslaufmodell? RAK : Nein, das wird er nie werden. Eingabe- masken und Programme sind nicht im Stande, komplexe Probleme zu lösen. Damit können Sie z.B. eine falsche Nebenkostenab- rechnung oder eine Abo-Falle erkennen. Wenn Sie allerdings komplexe Fragestellun- gen mit persönlichen Komponenten lösen möchten - als Beispiele das Strafrecht, Erbre- gelungen oder Vertragsgestaltungen – dann brauchen Sie den Menschen Anwalt. Strandblick : Wie soll die Fallbearbeitung bei Ihnen dann zukünftig aussehen? RAK : Ab Frühjahr 2025 wird es die interaktive digitale Akte geben. Mit einem Login kann der Klient so immer auf seinen Fall zurück- greifen und sieht, wie der Bearbeitungsstand ist. Die Videokonferenz per „Meet“ oder „Teams“ wird zum Standard. So sparen sich alle Beteiligten Zeit und Wege und können mit Ihren Strukturen am Aufenthaltsort pro- duktiver zusammen arbeiten. Als Mandantin werden Sie sich zudemwomöglich mehr „mit- tendrin statt nur dabei“ fühlen und vielleicht sogar Spaß an Ihrem eigenen Fall haben. Strandblick : Und wenn ein Mandant doch lie- ber den persönlichen Kontakt will und nicht technisch begabt ist? RAK : Im Einzelfall ist ein Termin in persönlicher Umgebung inklusive Hausbesuch mit Kaffee und Kuchen durchaus möglich. Dafür reicht eine kurze E-Mail oder ein Telefonanruf. Strandblick : Feste Sprechzeiten in der Kanzlei bieten Sie nicht mehr an? RAK : Richtig. Ich musste mir Zeit zurück ge- winnen. Zuletzt war ich „Dienstältester“ bei der ehrenamtlichen Rechtsberatung, habe al- leine vier Rechtsreferendare und eine Azubi ausgebildet und viele Unternehmen gut durch die Coronazeit geführt. Da ist jetzt ein Haken hinter. Ich freue mich nun auf mehr Zeit mit der Familie, die Prozessoptimierung, mich in meinen Spezialgebieten weiterzuent- wickeln und neue produktive Mandate. Abschließend möchte ich mich bei meinen Mandanten, Mitarbeitern und Freunden für die gute Zusammenarbeit 2024 bedanken und wünsche ein gesegnetes Weihnachten und einen Guten Rutsch! Email: rechtsanwalt@kockel-recht.de Telefon: 04503 - 406732 Internet: www.strandanwalt.de Rechtsanwalt Sven-Markus Kockel berät Sie gern Ein neuer Baum für Timmendorfs Kurpark Sie trafen sich zu einem besonderen Anlass: Am Freitag, den 15. November, pflanzte Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gemeinsam mit dem Timmendorfer Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke, Regine Maaß und Madelaine Engelbrecht einen Baum im Kurpark von Timmendorfer Strand. Er hat in den vergangenen Jahrzehnten schon erheblich gelitten, der Timmendorfer Kurpark.. Dabei ist er für Einwohner und Gäste seit jeher eine grüne Lunge, ein Refugium, wo man selbst im turbulenten Sommer tief durchatmen kann. Und er hat zweifellos einen beacht- lichen historischen Wert. In den Jahren 1934/35 wurde der von Harry Maaß entworfene Park vom Arbeitsdienst angelegt, als öf- fentliche Parklandschaft mit zentra- lemTeich. In den 50er und 60er Jah- ren fanden hier Kinderfeste statt. Noch in den 90er Jahren konnte sich der Park sehen lassen: schöne, zum Teil über hundert Jahre alte Eichen, Buchen und andere Bäume spen- den im Sommer Schatten und tau- chen den Park imHerbst in eine fas- zinierende Farbenflut. Dann kam die Zeit, in der man den Park wegen seiner Lage zummöglichen Ren- diteobjekt umstrukturieren wollte, also: mit Luxushotel auf gerodeter Fläche, Zubringer- straßen durch die Parkanlage und so weiter. Zum Glück ist daraus nichts geworden, denn heute weiß man die Natur-Oase wieder zu schätzen. Mit der Pflanzung von Trauerwei- den, Trauerbuchen, Sumpfzypressen, Sumpf- eichen, Stieleichen, Hainbuchen, Zaubernuss und Felsenbirnen soll der historische Baum- bestand im Kurpark wieder hergestellt wer- den. Damit möchte die Gemeinde auch einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten und auf den sensiblen Umgang mit der Natur hinweisen. Zu diesem Zweck wurden dann auch Vertre- ter’innen der Gemeinde und des Bundesminiserums aktiv: am Frei- tag, den 15. November, hat Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär des Bun- desministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gemeinsam mit Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke, der Klima- schutzbeauftragten Regine Maaß und Madelaine Engelbrecht vom Fachdienst Bauverwaltung und Umweltschutz einen Baum im hi- storischen Kurpark gepflanzt, ein Symbol für den weiteren Erhalt und die Ausweitung der Bestände. Die Pflanzungen werden durch das Bundesprogramm zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawan- del gefördert. Weitere Pflanz-Aktionen wer- den mit Spannung erwartet - von Einheimi- schen und Gästen, die den idyllischen Kurpark als schönes Refugium zu schätzen wissen. Staatssekretär Dr. Rolf Bösinger, Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke, Regine Maaß und Madelaine Engelbrecht bei der Baumpfanz-Aktion
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