StrandBlick August 2024
24 StrandBlick August | 2024 Timmendorfer Strand Wer gibt unseren Notfellchen ein Zuhause? Schwarze Hunde haben es manchmal schwer ihr Zuhause zu finden. Warum? Wir verstehen es ein- fach nicht. Die ca. 1,5 Jahre alte,ca. 40 cm große Paulina sucht ihre lieben Menschen. Paulia ist an- fangs etwas schüchtern, blüht aber ganz schnell auf, wenn sie ihre Menschen kennt. Wer verliebt sich in diese wunderbare Seele? Logan verlor seine Familie, weil seine Menschen weggezogen sind. Sie ließen ihn und sein Bruder einfach zurück. Wir haben sie gerne aufgenom- men.. Logan kennt Katzen, Kinder, ist ca. 3Jahre alt, 40/45 cm groß. Auch er sucht seine liebevolle Familie, die ihn nie mehr in Stich lassen wird. Der ca. 8Jahre alte, ca. 30cm große Rüde Speedy ist eine Seele von Hund. Er saß viele Jahre im Shel- ter (Tötung) und freut sich, den endlich entkom- men zu sein. Er ist ein ganz lieber Schatz, der jetzt hofft eine liebevolle Familie zu finden. Die wundervolle. ca.45 cm große, ca. 1,5 Jahre alte Kira ist eine so liebe Maus! Sie liebt Kinder, ist mit Artgenossen verträglich und eine richtige Schmu- sebacke. Auch sie sucht liebevolle Menschen, mit denen sie durch ihr Leben gehen möchte. Wer sich für eines der Notfellchen interessiert, melde sich bitte bei Lonsis Herzbewohner Stiftung unter 01777891705. Hafenführung mit den schönsten Geschichten Der Niendorfer Hafen ist für viele Besucher ein interessantestes und fotogenes Ziel bei der Küsten-Entdeckungstour. Wer beim Rundgang durch die Hafenanlage nicht nur bunte Fischkutter bewundern, sondern auch mehr über ihre Geschichte erfahren möchten, der nimmt teil an einer Hafenführung mit dem Ostseebotschafter Theo Bauernschmidt. Butt, Hering oder Dorsch? Feinschmecker kaufen fangfrischen Fisch aus bunten Buden imNiendorfer Hafen. Das hat Tradition. In den Gründerjahren des Ostseebads mussten sich die wenigen Badegäste am Strand noch ei- nen Platz zwischen den vielen Booten und Netzen suchen, die dort damals Vorrang hat- ten. Das änderte sich erst anno 1900, als der „Ostseebäderfonds“ entstand. 1906 wurde den Fischern verboten, während der Hauptsaison vom 1. Juli bis 31. August ihre Netze am Strand aufzubauen - eine Anord- nung, die mehr als Empörung hervorrief. Flugs gründete man den „Verein Niendorfer Fischer“ - und damit entstand ein erster Plan für den Ausbau eines Fischereihafens. Dann kam der erste Weltkrieg, und die Pläne lagen erst einmal auf Eis. Erst 1920 begann man damit, ein Hafenbecken auszuheben. Das Ganze wurde zwar teurer als ursprünglich geplant, aber die Investition hat sich gelohnt. Der Niendorfer Hafen wurde zu einer der meistbesuchten und meistfotografierten Attraktionen an der Ostseeküste. Das ist er bis heute geblieben, wenn er sich auch er- heblich gewandelt hat. Mit Hilfe großzügiger Fördermittel wurde die gesamte Hafenanlage zwischen 2005 und 2006 umfassend umge- staltet, das heißt: Sie wurde „schick gemacht“ für die vielen neuen Yachten und ihre Besitzer. Wer mehr über den historischen Wandel des Niendorfer Hafens erfahren möchte, der ist herzlich willkommen bei einer Hafenführung mit dem Ostseebotschafter Theo Bauern- schmidt, der allen Interessierten viel Wissens- wertes zu erzählen weiß. Termine sind am 9., 16., und 23. August. Treffpunkt ist die Ha- fen-Info, jeweils um 10.00 Uhr. Die Teilnahme kostet zwischen 3,- Euro (Kinder) und 6,- Euro. Die Idylle in Niendorf hat schon viele Besucher begeistert. Die bunten Kutter sind legendär. Ganz ruhig und dekorativ warten die Fischer- boote auf ihren Einsatz © Katrin Gehrke Zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert: Der Nien- dorfer Hafen © michael schwartz photographie
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