StrandBlick September 2023
58 St rand B li c k Septe mb e r | 2023 Lübeck / Travemünde Ein Ankerplatz für die Kunst Anzeige Seit Jahren ist die Galerie dieKUNSTWERKerin ein fester Ankerplatz für Kunst an der Lübecker Bucht. Bekannt durch ihre maritimen Werke aus der „Fish & Ships“- Serie führt Künstlerin Ninette Mathiessen ihr Werk mit neuen Arbeiten fort. Fisch in allen Variationen, so kennt man die Werke von Nienette Mathiessen. Manchmal auf Holz, häufig auf Zeitungspapier oder auch ganz opulent auf Blattgold. Ninettes Fische haben einfach Wiedererkennungswert. Aktu- ell arbeitet die Wahl- travemünderin an ei- ner neuen Serie, welche sich fast aus- schließlich mit dem Edelmetall befasst. Die ausschließlich mit Malermesser gefertig- ten Fische liegen auf Blattgold, Silber, Kup- fer und sogar Palla- dium und bekommen somit eine sehr luxu- riöse Umgebung. Ninettes Unikate gibt es auch in kleinen Formaten ab 15 cm zu er- schwinglichen Preisen und auch die stark nachgefragten Segelbilder können auf Blatt- metall gefertigt werden. Ninette baut aber nicht allein auf ihre eigenen Arbeiten. 17 ver- schiedenen Künstlern bietet die Galerie Platz. Neben namhaften Vertretern der Zunft, wie Enke Cäcilie Jansson und Vichit Nongnual, gibt die Künstlerin und Galeristin auch immer wieder Newcomern eine Bühne. Besuchen Sie die Galerie direkt gegenüber dem denkmal- geschützten Strandbahnhof und entdecken Sie erstklassige, zeitgenössische Kunst aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Messing- guss und Objektkunst. Galerie dieKUNSTWERKerin, Bertlingstraße 3, Travemünde, geöffnet mittwochs-samstags 12:00 – 17:00 Uhr und nach telefonischer Ver- einbarung 04502-309602 Ausstellung „vom Feuerland zu Osterinsel“ „Esperanza en el fin del mundo“ lautet das Motto einer sehenswerten Ausstellung im Museum für Natur und Umwelt. Hochwertige Fotos nehmen uns mit auf die Reise ans Ende der Welt, zu den geheimnisvollen Osterinseln. Die Besucher entdecken Natur und Geschichte der indigenen Gemeinschaften und erleben ein interessantes Event-Programm. Mit Feuerland und der Osterinsel nehmen wir zwei als „Ende der Welt“ bekannte Inseln in Augenschein. Die Ausstellung kombiniert hochwertiges Fotomaterial über die natur- räumlichen Gegebenheiten mit Ex- ponaten und historischen Daten. Im Zentrum bleibt dabei stets die Anpassung dieser Menschen an die im Laufe der Zeit wechselnden klimatischen und historischen Bedingungen. Die Osterinsel gilt nicht nur als der entlegenste Ort der Welt, sondern wird auch immer wieder als mah- nendes Beispiel für eine Gesell- schaft zitiert, die sich durch ihren Raubbau an der Natur selbst zerstört hat. Tatsächlich ist die Geschichte der Insel neueren Forschungen zufolge vielmehr jedoch geprägt von einer bemerkenswerten Anpassung der indigenen Bevölkerung an die ökologischen Veränderungen, so dass sich die Menschen selbst nach ihrer Kolonisation durch Chile eine eigenständige Kultur bewahren konnten. Dramatischer war das Schicksal der Indige- nen Patagoniens und Feuerlands, die als Jä- ger und Seenomaden eine sehr naturnahe Lebensweise pflegten. Durch den Zusammen- stoß mit europäischen Goldsuchern und Schafzüchtern, die sich Ende des 19. Jahrhun- derts in der Region niederließen, wurden ihre Kulturen nahezu ausgelöscht. Erst in jüngster Zeit findet eine Rückbesinnung auf altes Wis- sen und die eigene Identität Ausdruck, die für die Indigenen stets Hand in Hand mit dem Kampf um eine Bewahrung ihrer natürlichen Umwelt geht. Nebenbei wird auch der eine oder andere Bezug zu un- serer Stadtgeschichte hergestellt. So stammen einige Exponate von einem Lübecker Auswanderer in die Südsee und von der Farm „Nueva Lubecka“ in Patagonien, während aus Südamerika stammende Nan- dus heute im Lübecker Umland eine Heimat gefunden haben. Dieses Ausstellungsprojekt entsteht in Kooperation mit den indigenen Gemeinschaften sowie der Chris- tian-Albrechts-Universität Kiel. Dabei wird ein erster Einblick in die Forschungen der Lübecker Völker- kundesammlung gegeben. Die Ausstellung läuft bis zum 7.1.2024 ; sie ist in Deutsch und Spanisch kon- zipiert und wird von einem interessanten Programm begleitet. Weitere Infos unter: https://vks.die-luebecker-museen.de Mystisch, märchenhaft, faszinierend sind die Skulpturen der Osterinseln. Die Ausstellung vermittelt Eindrücke mit hochwertigem Fotomaterial
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