StrandBlick Oktober 2020

48 StrandBlick Oktober | 2020 Bauen &Wohnen Anzeige Lübecker Bucht zieht positive Sommerbilanz Einen Monat nach dem Ende der Sommerferien zogen der Ostsee-Holstein-Tourismus e. V. (OHT), die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht (TALB) und die Scharbeutzer Bürgermeisterin Bettina Schäfer bei einem Treffen mit Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz eine weitgehend positive Zwischenbilanz ihrer Sommersaison. „Wir sind gut durch die Saison durchgekom- men. Die Befürchtungen sind nicht eingetrof- fen. Es gab kein größeres Ausbruchsszenario’ resümierte Minister Buchholz und bedankte sich bei allen, die mit großer Verant- wortung gehandelt hätten. „Damit zeigt sich zum einen, dass die Hy- giene-Konzepte von Hotels und Gastronomie aufgegangen sind und sich die Mehrheit der Gäste überaus achtsam und vernünftig hinsichtlich der Abstandsregeln verhalten hat.“ Er mahnte aber zugleich, dass mit Weihnachten und Silvester weitere Herausforderungen vor uns lägen. „Auch wenn die Lübecker Bucht an insgesamt ca. vier heißen Wochen- enden durch zusätzliche Tagesgäste zweifellos an ihrer Kapazitätsgrenze und teilweise auch darüber war, lässt sich für die gesamte Ostsee in Schleswig-Holstein sagen, dass der Besucherandrang insgesamt hand- habbar bis entspannt war“, bestätigte OHT- Geschäftsführerin Katja Lauritzen und lobte das Konzept der Strandampel. „Hätte es die Strandampel nicht nur in Scharbeutz, Sierks- dorf, Timmendorfer Strand und Pelzerhaken gegeben, sie hätte von Juni bis Ende August in Teilen der übrigen Ostseeküste wohl dau- erhaft auf ‚grün‘ gestanden. Es ist wichtig, dass wir unseren Gästen sicheren Urlaub bie- ten. Urlaub bei uns ist mit Abstand sicher!“ „Wir haben die Saison gut ‚gerockt‘, aber für 2021 müssen wir uns über ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen einig werden“, sagt die Scharbeutzer Bürgermeisterin Bettina Schäfer. Und auch André Rosinski von der TALB zieht eine positive Bilanz und verweist auf Zuwächse im zweistel- ligen Bereich. In Heiligenhafen stie- gen die Übernachtungen (ohne Camping) um 19 Prozent, in Kellen- husen um 13, in Scharbeutz um 12, in Timmendorfer Strand um 7, in Dahme und Travemünde um 6 und in Neustadt um zwei Prozent. „Damit bleibt die im April befürch- tete Katastrophe für unseren Tou- rismus aus, und wir werden in die- sem Jahr im Vergleich zu anderen Bundesländern noch mit einem hellblauen Auge und hellroten Zah- len davonkommen. Die Nachsaison lässt auf noch auf mehr Zuwächse hoffen“, sagt Buchholz. Nun sollen die Erfahrungen mit der Strandampel mit den zuständigen Kreis- und Landesbehörden ausgewertet werden. KG Positives Resummee am Strand: v.l.: Katja Lauritzen (OHT), Bernd Buchholz, André Rosinski (TALB), Jörg Weber (Bürgermeister Fehmarn) und Bettina Schäfer (Bürgermeisterin Scharbeutz). Foto: KG

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